Die trockene Haut: Der anspruchslose Typ?

Die trockene Haut fällt in jungen Jahren durch eine ebenmäßig glatte Oberfläche, kleine Poren und einen rosigen Teint auf; Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser gehören nicht zu ihren Problemen, auch große Poren und fettiger Glanz sind ihr fremd. Diese gravierenden Vorteile können durch richtige Pflege auch bis ins hohe Alter hinein erhalten werden. Die Talgdrüsen der trockenen Haut produzieren, ganz im Gegensatz zu denen der fettigen Haut, zu wenig Talg, wodurch es schnell zu Austrocknung und Faltenbildung kommen kann. Der zu dünn geratene Schutzmantel aus Fett und Schweiß führt dazu, dass die trockene Haut Feuchtigkeit sehr schnell verliert beziehungsweise gar nicht erst aufnehmen kann. Schädliche Umwelteinflüsse hingegen haben ein leichtes Spiel, sie dringen beinahe ungehindert ein, denn der Säureschutzmantel ist angegriffen und kann nur durch stabilisierende und intensive Hautpflege wieder regeneriert werden.

Welche Reinigung eignet sich bei trockener Haut?

Bei der morgendlichen Gesichtsreinigung beschränken Sie sich am besten ganz auf die Verwendung von reinem, lauwarmem Wasser. Bei der abendlichen Hautreinigung muss darauf geachtet werden, dass die Reinigungspräparate nicht zu „scharf“ sind, verwenden Sie daher eine sanfte Reinigungsmilch, die im Idealfall pflegende Substanzen enthält (z.B.: Lavera sanfte Reinigungsmilch). Lassen Sie sich am besten in der Apotheke Ihres Vertrauens eingehend beraten. Allgemein gilt es, die trockene Haut nicht mehr als notwendig zu waschen, um Irritationen wirkungsvoll zu verhindern. Nach der Gesichtswäsche tupfen Sie Ihre Haut sanft mit einem alkoholfreien und aus diesem Grund reizarmen Gesichtswasser ab, um auf der Haut zurückgebliebene Kalkreste des Leitungswassers zu entfernen, denn auch Kalk entzieht Ihrer Haut Feuchtigkeit. Wir empfehlen das Rosenwasser von Rosense.

Trockene Haut braucht die richtige Pflege

Die Tagescreme sollte reichhaltig und speziell auf Ihren Hauttyp abgestimmt sein, achten Sie deshalb auf das Prädikat „trockene bis sehr trockene Haut“ und halten Sie vor allem nach Inhaltsstoffen wie Linolsäure, Hyaluronsäure, Aloe Vera oder Urea Ausschau. Noch fettreicher darf es dann bei der Nachtpflege sein: Sheabutter oder Jojobaöl helfen Ihrer Haut nachts dabei, Feuchtigkeit zu binden und zu speichern und so gestärkt und geschützt in den neuen Tag zu starten. Verwöhnen können Sie Ihre Haut zwei- bis dreimal wöchentlich mit einer Feuchtigkeitsmaske. Lassen Sie diese mindestens zwanzig Minuten einwirken und entfernen Sie sie anschließend sanft mit lauwarmem Wasser.

Beispiele für Cremes:
Florena Tages- und Nachtcreme, oder bspw. ein (teureres) Produkt von Clinique: Clinique Moisture Surge Intense
Feuchtigkeitsmaske:
Schaebens Feuchtigkeits Maske

Die Wahl des passenden Make-ups

In Sachen Make-up tun Ihrer Haut cremige oder flüssige Produkte gut, mattierende oder ölfreie Produkte hingegen trocknen Ihre Haut nur noch mehr aus. Trockene Haut leidet vor allem im Winter, wirkt dann meist rau und spröde und kann extrem jucken und spannen. Um derartige Hautirritationen zu vermeiden, sollten Sie vor allem im Winter, wenn geheizt wird, auf gute Luftbefeuchtung achten, Seife sollte vermieden oder nur sehr sparsam verwendet werden, auch das Tragen von Wollkleidung mit direktem Hautkontakt kann trockene Haut aus dem Gleichgewicht bringen, greifen Sie also auch im Winter zu Baumwollkleidung oder tragen Sie zwischen Haut und kratziger Wolle eine schützende Schicht aus hautfreundlichem Stoff.

Weiterführende Informationen:

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